Arbeitsziele
Ziel des Vorhabens ist es, die Sicherheit im ÖPNV bei Großveranstaltungen durch eine Vernetzung der Beteiligten am ÖPNV, Behörden, Veranstaltern sowie Bewohnern, Besuchern und Fahrgästen dadurch zu erhöhen, dass die Reaktionszeiten auf besondere Ereignisse wesentlich verkürzt werden können. Dafür sind organisatorische Maßnahmen und die differenzierte Nutzung von Informations- und Kommunikationstechniken gemeinsam mit Schulungskonzepten für die diversen Beteiligten zu analysieren, zu konzipieren, umzusetzen, modellhaft zu erproben und empirisch zu evaluieren.
Insbesondere soll die Analyse und Dokumentation von Erfahrungswissen in Form von Simulationsparametern, Eskalationsregeln bei der Beobachtung von Menschenmengen sowie definierten Kommunikationsabläufen zu einem professionelleren Umgang mit Sicherheitsaspekten bei Großveranstaltungen, sowohl im „Normalbetrieb“ als auch in „Krisenfällen“ führen.
Bei allen Maßnahmen ist zu beachten, dass Fahrgäste ohne latente Sorge oder Angst öffentliche Verkehrsmittel benutzen wollen. Die Wahrnehmung von Sicherheitsvorkehrungen kann daher einerseits beruhigend wirken, aber zugleich die Gefährdung selbst bewusster machen. Daher werden die sicherheitsrelevanten Kundenanforderungen und -zufriedenheiten in dem Vorhaben analysiert, bei der Ausgestaltung der Maßnahmen berücksichtigt sowie methodisch zur kontinuierlichen Weiterentwicklung eingeplant.